Endlich ein Grund zur Panik!

Das "Brucker" Konzert ist Geschichte und es war wahrlich ein toller Abend! Um es mit den Worten von Katrin zu sagen: "Wir haben megamäßig gerockt!" Eigenlob stinkt zwar, aber unser Programm war der Hammer! Zu allererst möchten wir uns bei allen entschuldigen, die keine Karten mehr bekommen konnten. Die letzten Jahre hatten wir ziemlich mit Zuschauerschwund zu kämpfen und haben uns deshalb für einen kleineren Rahmen entschieden. Heuer allerdings wäre auch die Stadthalle in Bruck/Leitha zu klein gewesen! Wir geloben Besserung!
Erster Höhepunkt war die Uraufführung der "Pannonischen Impressionen" von Ferry Janoska in Österreich. Der bekannte Komponist und seine Gattin beehrten uns, zu unserer großen Freude, mit ihrer Anwesenheit!

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Uns hat der Abend auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht! Unser Publikum wurde von Christine Marold charmant durch den Abend begleitet. Bereits nach den ersten Stücken war das Eis gebrochen und die Begeisterung des Publikums schwappte schnell auf das Orchester über. Patricia Nessy, Joachim Moser und Robert Maszl verstanden es gesanglich einen Höhepunkt auf den anderen zu setzen. Für die Überraschung des Abends sorgte Robert Maszl. Seine Interpretation von "I only want to say" aus dem Musical "Jesus Christ Superstar" erntete tosenden Beifall. So hat man ihn noch nie gehört!
Kurz vor der Pause kam es für Hans Maszl zu einer Schrecksekunde! Anstatt von "Hodmo čemo se prošetat" erklang plötzlich das Intro von "Weus'd a Herz hast wia Bergwerk". Kurz machte sich Panik bei unserem musikalischen Leiter breit! Die ersten Takte versuchte Hans Maszl noch das Lied abzubrechen bis es ihm dämmerte, dass die Meuterei vom Orchester kein Zufall sein konnte. Nachdem Robert und Christian Maszl das Duett beendet hatten, wurde Hans Maszl ein von Rainhard Fendrich signiertes Cover unserer Albums "Zollfrei" überreicht. An dieser Stelle möchte wir Rainhard Fendrich und seiner Managerin Agnes Rehling für die freundliche Unterstützung danken!

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Anschliessend gratulierte das Orchester dem musikalischen Leiter mit einem 3D Glasbild zum 20-jährigen Dirigentenjubiläum. In der zweiten Hälfte des Konzertes gab es beim Publikum kein halten mehr. Jedes Lied wurde frenetisch bejubelt und am Ende gab es standing ovations. Erst nach drei Zugaben entliess man uns in den wohlverdienten Feierabend. Nach zwanzig "Dienstjahren" kann ich behaupten, dass dieses Konzert eines unserer schönsten gewesen ist!